Gesamtkosten des einkaufs

Haben Sie schon einmal über die Gesamtkosten für den Kauf von Kunststoffteilen nachgedacht? Oft liegt der Fokus rein auf den Kosten pro Stück, aber dies ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Hier zeigen wir, wie es gelingt, die Kosten zu verringern.

Designkosten

Produkt-Design sollte einfach sein, nicht wahr? Nun, es gibt eine riesige Anzahl an Faktoren, die sich auf die Gesamtkosten auswirken. Faktoren wie die Materialwahl haben einen großen Einfluss auf Werkzeug- und Herstellungskosten, ebenso zusätzliche Arbeitsschritte wie beispielsweise eine besondere Art der Bearbeitung.

Unsere Empfehlung? Binden Sie Ihre Lieferanten frühzeitig in die Planungsphase des Produkts ein. Ein guter Lieferant wird Ihnen von Anfang an helfen, den gesamten Prozess zu optimieren.

Werkzeugkosten

Werkzeuge sind stellen lediglich ein Verbrauchsgut dar und sollten daher so preisgünstig wie möglich gekauft werden, nicht wahr?

Nun, nicht wirklich.

Werkzeug ist teuer in der Herstellung und sieht sich ständig dem Wunsch gegenüber, es günstiger einzukaufen. Dies ist im Allgemeinen ein Fehler. Die Werkzeuge sind aufwendig in der Herstellung und schwer zu ändern, sobald das Werkzeug einmal fertig ist. Eine Herstellung des Werkzeugs im Ausland kann sich während regelmäßiger Besuche beim Werkzeughersteller in der Entwicklungs- und Inbetriebnahme –Phase verändern. Dies übt natürlich einen Einfluss auf die Werkzeugendkosten aus.

Formwerkzeuge unterliegen einem unglaublich hohen Druck; zwischen 10,000 – 30,000 psi. Das Werkzeug muss also aus einem entsprechenden Stoff hergestellt werden, um das gewünschte Material überhaupt bearbeiten zu können und muss zudem regelmäßig gewartet werden. Der Kauf eines billigeren Werkzeugs resultiert oft in einem minderwertigen Endmaterial. Zwar werden Sie zunächst vielleicht weniger zahlen, aber letztendlich rächt sich diese vermeintliche Einsparung, wenn durch vorzeitigen Verschleiß weitere, unnötige, Kosten entstehen.

Unsere Empfehlung? Stellen Sie sicher, dass Sie mit den unterschiedlichen Materialen, die für den Werkzeugbau verwendet werden, vertraut sind. Fragen Sie Ihren Lieferanten, wer das Werkzeug verwalten wird und welche Kosten hierbei zu erwarten sind. Sollten Sie sich für die Produktion im Ausland entscheiden, erfragen Sie rechtzeitig die Möglichkeiten einer Vereinbarung, die es Ihnen wenn nötig garantiert, Ihre Reisekosten und einen möglichen Verdienstausfall zu erstatten, sollte ein Besuch im Falle von Problemen notwendig werden.

Lieferkettenkosten

Die Fertigung großer Stückzahlen erfordert natürlich auch die erhebliche Nutzung der entsprechenden Materialbestände. Die Suche nach Teilen oder Materialien im Ausland (Übersee) bedeutet oft einen hohen Kapitalaufwand, nicht nur um die Arbeit in der Produktion zu finanzieren, sondern auch bezüglich der 6 bis 12 wöchigen Fristen für die geforderten Teile. Globale Faktoren, die die Logistik stören können (Vulkanausbrüche, nukleare Zwischenfälle oder Unwetter, etc.) und der finanzielle Aufwand der nötig ist, um Langstrecken-Lieferketten im Vergleich zu einem lokalen Anbieter zu unterhalten, können mitunter unberechenbar sein. Und letztendlich haben sie oft ziemlich ernste Auswirkungen auf Ihren Cashflow…

Unsere Empfehlung? Berechnen Sie die tatsächlichen Kosten der Finanzierung einer Langstrecken-Lieferkette und vergleichen Sie diese mit einem Einkauf vor Ort.

Wie Sie sehen können, sind die wahren Kosten womöglich viel höher als zunächst gedacht.

Unsere Blue – Chip Kunden wenden sich Jahr für Jahr aufs Neue an uns. Und die aus einem einfachen Grund – wir sind Experten bei der Minimierung der Gesamtkosten des Einkaufs.